Die Anfänge von TWLOHA

Es begann als ein Versuch, eine Geschichte zu erzählen, und als ein Weg, im Frühjahr 2006 einer Freundin zu helfen. Die Geschichte und das Leben, das sie repräsentierte, waren beides Dinge des Kontrastes – Schmerz und Hoffnung, Sucht und Nüchternheit, Bedauern und die Möglichkeit auf Freiheit. Der Titel der Geschichte „To Write Love on Her Arms“ („Um Liebe auf ihre Arme zu schreiben“) war ebenso ein Ziel, zu glauben, dass ein besseres Leben möglich war. Wir begannen, T-Shirts zu verkaufen, um die Behandlung unserer Freundin zu bezahlen und wir richteten eine MySpace-Seite ein, um der ganzen Sache ein Zuhause zu geben. Unsere Freunde bei Switchfoot und Anberlin gehörten zu den ersten, die diese Shirts trugen.

In den folgenden Tagen lernten wir schnell, dass die Geschichte, die wir erzählten, Menschen überall repräsentierte. Wir begannen, von Menschen zu hören, die Hilfe brauchten und andere fragten, was sie tun könnten, um ihren Freunden zu helfen. Wir hörten von Menschen, die Nahestehende durch Suizid verloren hatten. Viele sagten, dass dies Fragen waren, die sie nie zuvor gefragt hatten, und Teile ihrer Geschichte, die sie nie zuvor geteilt hatten. Weitere waren auf eine andere Weise ehrlich, indem sie gestanden, dass dies Probleme waren, über die sie wenig oder gar nichts wussten. Es schien, dass wir auf eine größere Geschichte gestoßen waren und auf ein Gespräch, das geführt werden musste.

In den vier Jahren haben wir auf 150.000 Nachrichten von Personen in 40 verschiedenen Ländern reagiert. Wir hatten die Gelegenheit, dieses Gespräch und eine Botschaft der Hoffnung und Hilfe zu Konzerten, Universitäten, Festivals und Kirchen zu bringen. Wir haben gelernt, dass dies keine amerikanischen Probleme sind, keine Probleme, die nur die westliche Kultur oder „Emos“ betreffen. Dies sind Themen der Menschlichkeit, schmerzhafte Probleme, die Millionen von Menschen auf der ganzen Welt betreffen.

Wir haben gelernt, dass zwei von drei Personen, die mit Depressionen kämpfen, niemals Hilfe suchen und dass unbehandelte Depression die Hauptursache für Suizid ist. Allein in Amerika leben schätzungsweise 19 Millionen Menschen mit Depressionen und Selbstmord ist die dritthäufigste Todesursache unter den 18- bis 24-jährigen.

Die gute Nachricht ist, dass Depressionen gut behandelbar sind, dass eine sehr reale Hoffnung im Angesicht dieser Probleme existiert. Wir haben Menschen getroffen, die die Hilfe erhalten, die sie benötigen, zum ersten Mal einem Berater gegenübersitzen, in Behandlung gehen oder in einem verzweifelten Moment eine Selbstmord-Hotline erreichen.

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